Ob Umwelt, Haarewaschen oder das tägliche Styling: Ihre Haare müssen eine Menge aushalten. Da ist es kein Wunder, wenn sie spröde und glanzlos werden und sogar ausfallen. Eine Haarkur versorgt Ihre Kopfhaut und Haarwurzeln mit allen Nährstoffen, die gesunde Haare für ein dichtes Wachstum brauchen. Dazu gehören beispielsweise neben Vitaminen auch Mineralstoffe und Aminosäuren, sowie Keratin als Baustoff für die Haare. Enthält eine Haarkur all das, was die Haare brauchen, kann diese für neues Haarwachstum sorgen und einen möglichen Haarausfall vermindern.

Eine Haarkur wirkt über einen längeren Zeitraum

Damit eine Haarkur gezielt die Haare und Follikel mit den nötigen Mikronährstoffen versorgen kann, sollte sie mindestens vier Wochen lang angewendet werden. Am effektivsten kann die Haarkur wirken, wenn sie mit anderen Mitteln kombiniert wird, die ebenfalls das Wachstum der Haare stimulieren. Da sich mit ihr die Haare gezielt ernähren lassen, wirkt sie einem Haarausfall ursächlich entgegen. Ist der Haarausfall jedoch sehr stark, kann es sinnvoll sein, wenn Sie vor der Anwendung der Haarkur einen Facharzt um seinen Rat bitten.

Tipp: Für Männer und Frauen gibt es unterschiedliche Haarkuren.

Wenn die Haare lichter werden, kann eine Haarkur mit Ölen hilfreich sein

Beginnt sich Ihr Haar zu lichten, ist oft ein genetischer Grund die Ursache für den Haarausfall. Auch hormonelle Störungen, beispielsweise eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse und andere Krankheiten können bewirken, dass Ihre Haare dünner werden. Auch eine mangelnde Versorgung mit Vitaminen und den für die Haarbildung wichtigen Mikronährstoffen kann ebenso zu Haarausfall führen wie Belastung durch Giftstoffe. Die Öle von Rosmarin, Jojoba, Kokos, Olive und Klette können als Haarkur das Wachstum der Haare anregen. Da sie die Durchblutung der Kopfhaut verbessern, werden die Follikel besser mit Nährstoffen versorgt.

Haarkuren mit und ohne Silikone

Es gibt viele Hausmittel, die als Haarkuren angeboten werden, die Sie einfach selbst machen können. Daneben gibt es auch viele fertige Haarkuren. Einige von ihnen enthalten Silikone, andere nicht. Sind Silikone in der Haarkur, umschließen sie jedes einzelne Haar und die Kopfhaut. Mit Silikon umhüllt, glänzen die Haare, sind leicht kämmbar und wirken geschmeidig und glatt. Ist das Haar spröde und stumpf, sorgt Silikon dafür, dass sich die feinen Hornschüppchen wieder fest um das Haar legen. Haarkuren ohne Silikone können dagegen länger auf die Haare einwirken. Silikone ersetzen in manchen konventionellen Produkten hochwertige pflanzliche Öle. Wenn Sie Ihren Haaren langfristig das geben wollen, was diese brauchen, sollten Sie daher Haarkuren mit nativen pflanzlichen Ölen verwenden.

Die Haarkur ausreichend wirken lassen

Wenn Sie Ihre Haare mit einer Haarkur verwöhnen wollen, sollten Sie diese mit einer Plastikhaube und anschließend mit einem Handtuch bedecken. Die Wärme sorgt dafür, dass die Wirkstoffe tief in die Follikel, Kopfhaut und Haare eindringen können. Waschen Sie anschließend Ihre Haare vorsichtig: So kann ein Teil der Wirkstoffe weiter ihr gutes Werk verrichten.