Schuppen und Haarausfall: Darauf müssen Sie achten

Schuppen sind für viele Menschen ein ärgerliches Problem. Dennoch nehmen viele Menschen die Schuppen auf dem Kopf nicht ernst genug. Dabei können unbehandelte Schuppen auch zu einem dauerhaften Haarausfall führen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, Schuppen gezielt zu bekämpfen und in extremen Fällen auch mit Schuppen einen Arzt aufzusuchen.

Schuppen sind ein weitverbreitetes Phänomen

Schuppen sind eigentlich vollkommen normal und bei beinahe allen Menschen vorhanden. Diese sind allerdings so klein, dass die Schuppen überhaupt nicht gesehen werden können. Erst sichtbare Schuppen werden dementsprechend ein Problem. Diese sind besonders häufig bei Männern zu finden, wenn auch Frauen unter zu starken Schuppen leiden können. Studien gehen davon aus, dass bis zu 20 Prozent der Menschen in Deutschland unter sichtbaren Schuppen leiden. Wichtig ist, die Ursachen zu kennen.

Verschiedene Ursachen für Schuppen bei Männern und Frauen

Zunächst einmal gilt es die Ursache für die Schuppen zu bestimmen. Zu den häufigsten Ursachen gehören:

– Das seborrhoische Ekzem
Schuppenflechten
Kontaktallergien
Pilzbefall

Besonders häufig ist das sogenannte seborrhoische Ekzem, an welchem rund fünf Prozent der Deutschen leiden. Es handelt sich um eine Hautkrankheit, welche durch den Hefepilz Malassezia furfur ausgelöst wird. Dieser Pilz ernährt sich von den Fetten aus den Talgdrüsen der Kopfhaut. Ein ganz normales Phänomen, welches auch bei nicht erkrankten Personen zu finden ist. Kommt nun jedoch eine hormonelle Störung hinzu, welche die Talgproduktion der Kopfhaut verstärkt, vermehrt sich der Hefepilz enorm stark. Es kommt zu einer stärkeren Ablösung der abgestorbenen Zellen der Kopfhaus, welche in Kombination mit dem Talg als Schuppen wahrgenommen wird. Häufig geht dieses Phänomen mit einem starken Juckreiz an der Kopfhaut einher.

Andere Auslöser wie Neurodermitis oder auch Kontaktallergien treten ebenfalls regelmäßig auf, lassen sich aber sehr häufig auch an anderen Stellen des Körpers sehen.

Unbehandelte Schuppen führen häufig zu Haarausfall

Schuppen sind somit immer ein Zeichen einer geschädigten Kopfhaut. In Kombination mit dem häufig auftretenden Juckreiz und somit der mechanischen Reizung, kommt die Kopfhaut kaum zur Ruhe. Und hier liegt auch das Hauptproblem für viele Menschen. Denn auf einer gestörten und ungesunden Kopfhaut, wachsen in der Regel keine gesunden Haare. Die Haare sind empfindlicher, weniger fest und deutlich weniger belastbar. Somit fallen die Haare deutlich häufiger aus oder werden stark beschädigt, was ebenfalls zu einem Absterben des Haares führen kann. Es gilt also stets für eine gesunde und gut durchblutete Kopfhaut zu sorgen, um die Schönheit der eigenen Haare zu erhalten. Und keine Angst. Wenn Sie bereits unter Schuppen leiden, können diese oftmals sehr einfach bekämpft werden.

Eine gezielte und schnelle Behandlung schafft Abhilfe

Erkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte lassen sich nur bedingt lokal behandeln und sind somit ein Sonderfall, welchen Sie mit Ihrem Arzt besprechen sollten. Viele der sichtbaren Schuppenerkrankungen lassen sich bereits mit einfachen Mitteln aus der Apotheke bekämpfen. Leiden Sie beispielsweise unter dem seborrhoischen Ekzem, so können Sie ein einfaches Anti-Pilz-Shampoo aus der Apotheke nutzen. Dieses enthält in der Regel die Inhaltsstoffe Ketoconazol und Bifonazol und bekämpft den Hefepilz deutlich und effektiv. Bereits nach wenigen Anwendungen werden Sie die ersten Besserungen spüren und sehen können.

In diesen Fällen sollten Sie zum Arzt

Gehen Sie auf jeden Fall zum Arzt, wenn Sie neben den Schuppen auch über einen starken Juckreiz oder bereits über eine gerötete oder blutige Kopfhaut verfügen. Oftmals ist es hilfreich den Experten einen Blick auf die Kopfhaut werfen zu lassen, um mit einer schnellen Behandlung die Ursachen gezielt zu bekämpfen.

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