Tyrosin

Tyrosin ist eine nicht-essenzielle Aminosäure. Nicht-essenzielle Aminosäuren gelten als Bausteine der Proteine, die der Körper selbst herstellen kann. Tyrosin wird im Körper aus Phenylalanin gebildet. Dies wiederum ist eine essenzielle Aminosäure, die von außen durch Nahrung zugeführt werden muss.

Die nicht-essenzielle Aminosäure kann sich nicht nur auf Ihre kognitiven Fähigkeiten auswirken, Tyrosin kann auch aufgrund der Förderung von Melanin, eine direkte Auswirkung auf Haut und Haare haben.

Wichtig für Haut & Haare

In den Haarzellen wird die Aminosäure Tyrosin zu den Melaninen für Schwarz-Braun-Töne und für Rot-Gold-Töne umgewandelt. Dieser Prozess kann jedoch durch Wasserstoffperoxid gestört werden. Dies ist, sofern die Haarzelle noch jung ist, nicht dramatisch da sie sich wieder neutralisieren kann. Mit den Jahren nimmt diese Fähigkeit jedoch ab und die Pigmente werden beeinträchtigt. Daraus resultierend entsteht weniger Melanin, dass aufgrund der mangelnden Pigmente zu grauen Haaren führt. Demnach benötigt der menschliche Körper Tyrosin unter anderem, um graue Haare vorbeugen zu können – aber auch für die Schilddrüse wird diese Aminosäure benötigt.

Wichtig für die Schilddrüse

Da Tyrosin unter anderem zu den Schilddrüsenhormonen Thyroxin und Triiodthyronin gehört, ist es – neben der Versorgung von Haut und Haaren – mitverantwortlich für eine gesunde Funktion der Schilddrüse. Das Fehlen dieser Stoffe kann eine Gewichtszunahme aber auch Müdigkeitserscheinungen zur Folge haben.

Was kann bei Tyrosin-Mangel passieren?

Tyrosin gehört zu verschiedenen Neurotransmitter, wie Dopamin. Entsteht ein Mangel dieses Stoffes, kann es zu Stimmungseintrübungen oder gar Depressionen kommen. Weitere Neurotransmitter, die auf Tyrosin beruhen sind Adrenalin und Noradrenalin. Ein Mangel an Adrenalin und Noradrenalin kann enorme Erschöpfungssyndrome ausführen.

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