Östrogenmangel

Östrogenmangel bedeutet, dass der Wert des wichtigsten weiblichen Geschlechtshormons zu niedrig gesunken ist. Genauer gesagt handelt es sich beim Östrogen nicht um ein Hormon, sondern um den Überbegriff verschiedener Hormone (Östron, Östradiol…). Der Östrogenspiegel variiert von Frau zu Frau, liegt während des Eisprungs jedoch meist zwischen etwa 400 und 1600 pmol (Pikomol) pro Liter. Ein Östrogenmangel kann besonders unangenehme Konsequenzen mit sich ziehen, die häufigsten Symptome bei Frauen sind folgende:

  • Haarausfall
  • Gewichtszunahme
  • unreine Haut
  • Schweißausbrüche
  • depressive Stimmung

Da bei Männern ebenfalls Östrogene produziert werden (lediglich im Hoden), bleiben auch sie nicht verschont. Oftmals kommt es zur Gewichtszunahme und zur Abnahme der sexuellen Lust.

Ein Östrogenmangel bei Frauen kann sowohl während der Wechseljahre als auch krankheitsbedingt auftreten und äußert sich auf verschiedensten Wegen, sowohl durch das Ausbleiben der Regel als auch durch unerwartete Zwischenblutungen.

Sollten Sie bemerken, dass Symptome wie regelmäßiger Haarausfall oder Stimmungsschwankungen auch nach mehreren Wochen noch anhalten, wird ein ärztlicher Rat empfohlen. Der vermehrte Haarverlust kann sowohl nach einer Entfernung oder Fehlentwicklung der Eierstöcke entstehen und sollte als Hinweis auf Zysten oder Tumore wahrgenommen werden.

Glücklicherweise kann man einen Östrogenmangel auf verschiedene Weisen behandeln. Nach Absprache mit Ihrem Arzt kann sowohl eine pflanzliche Behandlung durch beispielsweise Johanniskraut als auch eine hormonelle Behandlung stattfinden. Bei der zweiten Variante führt man dem weiblichen Körper Ersatzhormone zu, um den Östrogenmangel auszugleichen.

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