Effluvium

Effluvium ist der medizinische Begriff für Haarausfall. Von Haarausfall spricht man, wenn man im Alltag, beim Kämmen oder auch Waschen auffällig viele Haare verliert. Anders als bei krankheitsbedingtem Haarausfall, bleiben die Haarfollikel beim diffusen Haarausfall bestehen, sodass die Haare wieder nachwachsen können. Beim diffusen Haarausfall unterscheidet man zwischen folgenden verschiedenen Arten:

  • Anagenes Effluvium:
    Bei anagenen Haarausfall, werden die sich in der Wachstumsphase befindenden Haarfollikel durch physikalische Einflüsse, Medikamente, Mangelerscheinungen, Chemotherapien etc. beschädigt. Dabei wird das Gewebe der einzelnen Haarfollikel angegriffen und daraus resultierend brechen die Haare ab.
  • Telogenes Effluvium:
    Tritt ein sehr plötzlicher und diffuser Haarausfall auf, spricht man vom telogenen Effluvium. Dieser ist häufig die Folge stressbedingter Situationen und tritt sehr schnell und vor allem am gesamten Körper auf.

Ursachen von anagenen und telogenen Effluvium auf einen Blick

Da weder anagenes noch telogenes Effluvium krankheitsbedingt auftritt, sind folgende Gründe die häufigsten Ursachen:

  • Erkrankungen der Kopfhaut
  • Externe Schäden der Kopfhaut durch falsche Pflege
  • Nachwirkungen von Medikamenten
  • Mangel von Eisen oder Zink
  • Stress
  • Hormonelle Veränderungen

Sofern Sie lediglich am akuten Effluvium leiden, wird sich die Haarwurzel innerhalb von sechs Monaten erholen und wie gewohnt nachwachsen. Erleiden Sie jedoch an einer chronischen Variante des Effluvium kann es zum kreisrunden Haarausfall kommen. Daher sollten Sie sofern Sie bemerken, dass Sie mehr Haare als sonst verlieren, einen Fachmann aufsuchen, um Folgeschäden zu vermeiden und schnell handeln zu können.

Frau föhnt die Haare - HaarlexikonFrau föhnt die Haare - Haarlexikon