Der Zusammenhang zwischen Haarausfall und Eisenmangel – Was kann helfen?

Haarausfall hat nicht immer organische Ursachen. Auch Stress, eine falsche Ernährung oder eine Erkrankung können Haarausfall begünstigen. Häufig steckt auch Eisenmangel dahinter. Wenn Sie einen starken Haarausfall bemerken, brauchen Sie dies nicht einfach zu hinzunehmen. Gehen Sie den Ursachen auf den Grund und wirken Sie dem Haarausfall mit der richtigen Ernährung oder der Einnahme hochwertiger Präparate entgegen.

Geringer Haarausfall ist ganz normal

Grundsätzlich ist Haarausfall bis zu einem gewissen Grad normal. Etwa 100 Haare fallen täglich aus. Ähnlich wie die Oberfläche der Haut erneuern sich auch die Haare während des Lebens eines Menschen viele Male. Die gesunde Haarwurzel bildet neue Haare. Die älteren Haare lösen sich. Dieser organisch bedingte Haarausfall ist völlig natürlich. Gegenmaßnahmen sind nicht notwendig.

Viele Menschen leiden jedoch unter einem sehr viel stärkeren Haarausfall. Dieser kann Männer und Frauen in jedem Lebensalter betreffen. Die Ursachen dafür sind sehr verschieden. Bei Männern gibt es häufig eine genetische Disposition, die nur bis zu einem gewissen Grad aufgehalten werden kann. Aus diesem Grund bekommen sehr viele Männer mit zunehmendem Alter lichtes Haar oder sogar eine Glatze. Oftmals bleibt nur ein Haarkranz am Hinterkopf stehen.

Haarausfall durch Eisenmangel
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Eisenmangel als häufige Ursache für Haarausfall

Hinter einem starken Haarausfall verbirgt sich nicht selten ein Eisenmangel. Eisen gehört zu den Spurenelementen, die für die Aufrechterhaltung vieler Körperfunktionen sehr wichtig sind. Wenn Sie unter einem Eisenmangel leiden, bemerken Sie dies nicht nur an einem Haarausfall. Oftmals kommen weitere Symptome hinzu:

  • Müdigkeit und Antriebslosigkeit
  • Blässe der Haut, besonders im Gesicht
  • Brüchige und unschöne Fingernägel

Ob Sie unter einem Eisenmangel leiden, können Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt durch eine Blutuntersuchung herausfinden. Wird die Diagnose zweifelsfrei gestellt, können Sie dem Eisenmangel entgegenwirken. Leider ist eine Umstellung der Ernährung in vielen Fällen nicht ausreichend. Eventuell muss Eisen zusätzlich hinzugeführt werden. Ist der Eisenhaushalt erst einmal wieder hergestellt, wird auch der Haarausfall vermindert. Die Haarwurzeln bilden neue Haare. Das Haar kann sich regenerieren und wirkt nach einiger Zeit wieder kräftig und gesund.

Besonders Frauen leiden unter Eisenmangel

Durch Haarausfall aufgrund von Eisenmangel sind häufig Frauen betroffen. Grund dafür ist auch die monatliche Regelblutung. Der Verlust größerer Mengen Blut führt zu einem niedrigeren Eisenspiegel. Daher haben Frauen auch einen höheren Bedarf an Eisen als Männer. Dies gilt insbesondere in der Schwangerschaft und der Stillzeit, wenn das Baby zusätzlich versorgt werden muss.