Saisonaler Haarausfall: warum der Herbst besonders problematisch ist

Es ist ein Phänomen, dass sich jedes Jahr aufs Neue zeigt: Es scheint, als würden einem im Herbst oder Frühjahr besonders viele Haare ausfallen. Ungewöhnlich? Nein! Normal? Durchaus! Besorgniserregend? Nicht unbedingt!

In einer langfristigen und repräsentativen Studie des Forschers Dominique Michel Courtois wurde mittlerweile nachgewiesen, dass der Haarausfall im Herbst und Frühjahr besonders stark ausfällt. Doch warum ist das so? Und ist die Jahreszeit der einzige Grund für den Haarausfall?

Warum das Haar im Herbst lichter wird

Auch wenn die Fakten des vermehrten Haarausfalls mittlerweile von kaum einem Fachmediziner noch bestritten werden: die Gründe für die saisonalen Unterschiede sind weniger bekannt. Einige Mediziner gehen davon aus, dass der Übergang von der Intensität des Tageslichts entscheidend sein könnte. Genauso in Betracht kommen hormonelle Gründe; der menschliche Organismus reagiert auch auf die Veränderung der Tageslänge. Eine Umstellung des Hormonhaushalts ist durchaus anzunehmen, die resultierenden Schwankungen könnten den Haarverlust erklären. Eine sehr logische Erklärung liefert eine These, die auf die Schutzwirkung der Haare für die Kopfhaut anspielt. Haare sollen insbesondere vor der Sonneneinstrahlung schützen. Im Herbst wird dieser zusätzliche Schutz nicht mehr benötigt, was zu vermehrten Haarausfall führen könnte.

Haarausfall im Sommer: welches Phänomen erklärt den Haarverlust?

Der bereits beschriebene verstärkte Haarausfall im Herbst setzt in der Regel bereits im Spätsommer ein. Dies könnte auch der Tatsache geschuldet sein, dass die Haarwurzeln durch eine stärkere Sonneneinstrahlung in den warmen Jahreszeiten überfordert wurden. Gestützt wird diese These dadurch, dass eine höhere Sonneneinwirkung tatsächlich einen negativen Effekt zeigt. Viele Haare wechseln von der Wachstums- in die sogenannte Ruhephase. Klar ist aber auch, dass dieses Phänomen sich nicht bei jedem Menschen zeigt – hier gibt es ganz erhebliche individuelle Unterschiede.

Haarausfall im Herbst
© oka / Fotolia

Kann auch ein Haarausfall im Winter beobachtet werden?

Selten wird von einigen Betroffenen auch von einem verstärkten Haarausfall in den Wintermonaten berichtet. Auch hierfür gibt es eine Theorie: es könnte sich um einen verspäteten „Fellwechsel“ handeln, der heute zwar nicht mehr benötigt aber in unserem genetischen Code noch festgelegt ist – und einer Zeit entstammt, als ein schützendes Winterfell noch notwendig war. Aufgrund der evolutionären Gegebenheiten ist es also denkbar, dass das „Sommerfell“ ausfällt, aber das „Winterfell“ nicht so richtig nachwachsen mag.

Wie sich der verstärkte Haarausfall stoppen lässt

Insgesamt zeigt sich also, dass es sehr unterschiedliche Gründe geben kann, warum die Haare saisonal bedingt ausfallen. Um diesen Haarausfall insbesondere im Herbst zu stoppen oder zumindest zu reduzieren, könnte es sinnvoll sein, im Hochsommer verstärkt auf einen zusätzlichen Sonnenschutz für die Haare zu achten. Gleichzeitig ist es allerdings so, dass ein moderater Haarausfall durchaus als gewöhnlich einzustufen ist und sich auch an den hormonellen Gegebenheiten nicht problemlos etwas ändern lässt. Bei einem sehr starken Haarausfall sollten Sie deshalb in Betracht ziehen, einen Arzt aufzusuchen. Ein verstärkter Haarausfall kann durchaus durch eine ernsthaftere Erkrankung begünstigt werden. Auch zusätzlicher Stress und ein Mangel an bestimmten Nährstoffen können dafür sorgen, dass die Haare zunehmend ausfallen – was wiederum auf ein einfaches „Überlebensprogramm“ unseres Körpers zurückzuführen ist: muss der Organismus sich entscheiden zwischen der Versorgung lebenswichtiger Organe und der Haare, haben Letztere das Nachsehen.

Haarverlust aufgrund von Nährstoffmangel?

Kann ein Nährstoffmangel für den Haarausfall in Betracht gezogen werden, so können natürliche Präparate wie Priorin Liquid eine wichtige Unterstützung der Haarwurzeln darstellen. Wertvolle Mikronährstoffe wie Baikal-Helmkraut-Wurzelextrakt oder Vitamin B5 können ihren Beitrag dazu leisten, dass insbesondere ein Haarausfall, der nicht krankheitsbedingt ist, reduziert wird. Dabei wird das Produkt lediglich einmal täglich auf die Kopfhaut gesprüht und einmassiert. Ausspülen des Liquids ist nicht notwendig. Bei erblich bedingtem Haarausfall sorgen Priorin Kapseln für eine deutlich sichtbare Besserung innerhalb von drei Monaten.

Hormonelle Ursachen für herbstlichen Haarausfall wahrscheinlich

Am Ende zeigt sich: Auch wenn es lange Zeit als Einbildung galt, saisonaler Haarausfall im Herbst und Frühjahr ist nachgewiesene Realität. Nur die Gründe sind nicht so recht klar. Einiges spricht dafür, dass eine hormonelle Umstellung den Haarverlust insbesondere im Herbst begünstigen kann. Spezielle Präparate können das Phänomen zumindest reduzieren, indem der Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgt wird.