Bei dem seborrhoischen Ekzem beziehungsweise bei der seborrhoischen Dermatitis handelt es sich um eine Hauterkrankung, die mit der Überproduktion von Talg einhergeht. Für die Überproduktion könnte sich ein Überschuss an männlichen Sexualhormonen verantwortlich zeigen. Die genauen Ursachen und Zusammenhänge sind bisher jedoch unbekannt. Das seborrhoische Ekzem kann mit Haarausfall einhergehen.

Was ist seborrhoisches Ekzem?

Das seborrhoische Ekzem ist eine Störung beziehungsweise Überproduktion der Talgproduktion. Im Normalfall ist diese Störung gutartig. Aufgrund der Talgproduktion können sich jedoch Hefen beziehungsweise Pilze oder Bakterien ausbreiten und somit Entzündungen und Infektionen auslösen.

In der Folge entsteht für gewöhnlich eine Schuppung der Haut. Die Schuppen sind fettig, gelblich, festsitzend und bilden eine Kruste. Betroffen sind vor allem behaarte Hautareale, wie beispielsweise die Kopfhaut.

Ursachen für das seborrhoische Ekzem

Anscheinend sind männliche Hormone für das seborrhoische Ekzem verantwortlich. Jungs und Männer sind daher häufiger betroffen als Frauen. Auch bei ihnen kann die meist gutartige Erkrankung jedoch auftreten.

Wie hängen seborrhoisches Ekzem und Haarausfall zusammen?

Wenn sich Hefen, andere Pilze oder Bakterien auf dem übermäßig gebildeten Talg ausbreiten und zu Infektionen führen, können starke Entzündungsreaktionen folgen. Vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern können Fieber, Durchfall und eine Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens die Folgen sein.

Hautareale, die stark betroffen sind, können zudem mit Haarausfall reagieren. Der Haarverlust ist eine natürliche Folge der Entzündungsreaktion.

Wie lässt sich das Ekzem und der Haarausfall behandeln?

Eine mögliche Therapie ist der Einsatz von aufweichenden und entzündungshemmenden Mitteln. Die Hautschuppen beziehungsweise die Kruste daraus werden hierdurch gelöst. Die Haut kann atmen und die Ausbreitung von Keimen wird verhindert.