Was hilft gegen Haarausfall?

Haarausfall: Ursachen, Symptome & Behandlungsmöglichkeiten

Egal ob Ihnen büschelweise Haare ausfallen oder Ihr Kopfhaar insgesamt lichter wird: Haarausfall ist zwar lästig, ist aber noch lange kein Grund zum Haare raufen! Denn heutzutage gibt es eine Reihe wirksamer Mittel und spezieller Präparate gegen den plötzlichen und vermehrten Haarverlust. Hier erfahren Sie alles über die verschiedenen Haarausfalltypen, die Ursachen von Haarausfall sowie mögliche Behandlungsmethoden und Maßnahmen zur Vorbeugung.

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Haarausfall FAQ

FAQ Häufig gestellte Fragen zu Haarausfall

Warum taucht der Haarausfall nur am Kopf auf? Wie schnell wachsen Haare? Gibt es wirksame Mittel gegen dünne Haare? Diese und andere Fragen beantworten wir in unserem Haarausfall FAQ.

Haarausfall Videos

Video Screen Dr. Schaart

Experten geben Antworten zu den Bereichen Ursachen von Haarausfall, Symptome und Anzeichen, Tipps und Behandlungsmöglichkeiten. Jetzt reinschauen und noch mehr über Haarausfall erfahren!

HAARAUSFALL ARTEN

Diffuser Haarausfall

Diffuser Haarausfall

Ein diffuser Haarausfall ist eine der möglichen Arten von Alopezie. Das Haar dünnt hier insgesamt aus, während der Haarverlust nicht auf einen spezifischen Bereich bezogen ist. …

Hormonell erblich bedingter Haarausfall

Mann mit Geheimratsecken

Erblich bedingter Haarausfall (medizinisch: Androgenetische Alopezie) ist die häufigste Form des Haarausfalls. Sie betrifft etwa 70 bis 80 % der Männer und 40 bis 50 % der Frauen und führt dazu, dass deutlich mehr Haare ausfallen als nachwachsen …

Kreisrunder Haarausfall

Mann mit kreisrundem Haarausfall

In der Regel beginnt es mit einer kleinen, kreisrunden, kahlen Stelle auf dem Kopf, oft nicht größer als ein 2 Cent-Stück. Doch nach und nach fallen die Haare büschelweise aus. Der so genannte kreisrunde Haarausfall (Alopecia areata) ist ein weit verbreitetes Phänomen …

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Was ist Haarausfall?

Haarausfall, in Fachkreisen auch als Alopezie bekannt, ist eine geläufige Beschwerde. Der Verlust unserer Haare setzt uns vor allem mental unter Druck. Denn unsere Haare stehen für unser Statussymbol unserer Gesundheit und Schönheit. Aus diesem Grund belastet uns der Haarverlust nicht nur mental, sondern auch psychisch. Aber wie erkennen Sie, ob Ihr Haarausfallvolumen normal oder krankhaft ist? Und wie bekommen Sie Ihre ursprüngliche Haardichte zurück? Mögliche Behandlungsmethoden und Maßnahmen zur Vorbeugung von Haarausfall finden Sie hier.

Ursachen: Woher kommt der Haarausfall?

Die Ursachen für Haarausfall können beliebig variieren. Neben dem wechselnden Hormonhaushalt, genetischen Veranlagungen, Krankheiten, Nährstoffmängel oder einem geschwächten Immunsystem fördern auch Depressionen den akuten Haarverlust. Neue Herausforderungen und stressfördernde Umstände können die Reduktion des Haarvolumens ebenfalls negativ beeinträchtigen und zu feinerem Haar umwandeln.
Im Grunde zeigt der Haarausfall, dass etwas nicht stimmt. Daher reagiert er, wie beispielsweise beim Stress mit dem Verlust der Haare und signalisiert der Körper, dass ein veränderter Umstand das Wohlbefinden und die Gesundheit beeinträchtigt. Es ist also wichtig, auf verschiedene Veränderungen des Körpers Rücksicht zu nehmen, um frühzeitig zu erkennen, dass eine Verfeinerung des Haarvolumens stattfindet.

Was sind typische Ursachen für Haarausfall bei Frauen?

Speziell bei Frauen lassen sich verschiedene Ursachen bezüglich des Haarausfalls ermitteln. Eine Ursache, die oft für die Reduzierung des Haarvolumens verantwortlich ist, kann der Stress sein. Stressbedingter Haarausfall zeigt sich oft durch Geheimratsecken an den Schläfen. Stress wirkt sich durch die Anspannung und Verspannung an der Kopfhaut aus und führt dadurch zu einer ungleichmäßigen Durchblutung.

Weitere Ursachen, warum Frauen zu Haarausfall tendieren, sind ebenfalls Infektions- und Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes mellitus, die Störung des Immunsystems, die zur Entzündung der Kopfhaut führt oder auch streng durchgeführte Diäten, die Vitaminverlust und Nährstoffdefizite zur Folge haben.

Frauen tendieren öfter zu chemischen Behandlungen der Haare. Folglich kann der Haarverlust oft auch mit dem Verätzen der Kopfhaut durch chemische Produkte entstehen. In diesem Zusammenhang können straffe Haarfrisuren ebenso zu Haarverlust führen, weil die Haare dadurch strapaziert und strammgezogen werden. Hierdurch reagiert die Kopfhaut gereizt und die Haardichte kann reduziert werden.

Was sind typische Ursachen für Haarausfall bei Männern?

Viele Männer leiden an Haarausfall und verlieren dadurch Ihr Selbstbewusstsein. Ob Geheimratsecken, kahle stellen oder Tonsur, das Abnehmen des Haarvolumens zeigt sich je nach Ursache unterschiedlich. Die Ursachen für den Haarausfall bei Männern variieren erheblich. Entscheidend ist das männliche Sexualhormon Testosteron (DHT), welche die genetisch empfindliche Haarfollikel des Mannes erheblich schwächt. Aus dieser Reaktion resultiert der erblich bedingte Haarausfall (androgenetische Alopezie). Die Kopfhaarwurzeln schrumpft und die kräftigen Haare können nicht mehr gebildet werden. Der erblich bedingte Haarausfall bei Männern ist die häufigste Ursache, warum sich das Haarvolumen bei Männern reduziert und kahle Stellen entstehen.

Symptome: Wie äußert sich der Haarausfall?

Bei Frauen entstehen durch Haarausfall selten großflächig kahlen Stellen, wie es beispielsweise bei Männern der Fall ist. Häufige Symptome sind schütteres Haar, besonders im Scheitelbereich, wobei sich der Haarausfall auch stärker hinten und seitwärts ausprägen kann. Einige Betroffene tendieren auch in der Jugend zu feinerem Haar am Oberkopf. Der androgenetische Haarausfall tritt allerdings erst nach den Wechseljahren stärker auf. Wichtig hierbei ist, dass Sie Ihr Haarvolumen vorzeitig begutachten um eine Veränderung festzustellen. Dadurch können Sie vorbeugen und entsprechend gegen den Haarausfall reagieren.

Welche Haarausfall Arten gibt es?

Neben erblich- beziehungsweise hormonell-bedingten Haarausfall, diffusen Haarausfall oder kreisrunden Haarausfall, können auch veränderte Umstände den Verlust der Haare verursachen.

Hormonell-erblich bedingter Haarausfall

Der hormonell erbliche Haarausfall (androgenetische Alopezie) ist die häufigste Ursache des Haarausfalls. Betroffen für diese Art des Haarausfalls sind 70 bis 80 % der Männer und 40 bis 50 % der Frauen. Der hormonell-erbliche Haarausfall kennzeichnet sich dadurch, dass mehr Haare ausfallen als nachwachsen. Bei Männern läuft diese Art des Haarausfalls auf kahle Stellen bzw. einer Glatze aus. Hier beginnt der Prozess zunächst mit der Ausdünnung der Haare, welche sich im Verlauf der Jahre verstärkt.

Diffuser Haarausfall

Der diffuse Haarausfall (Alopecia diffusa) kennzeichnet sich durch vermehrte Unregelmäßigkeit und feinerem Haar. Im Grunde ist die gesamte Kopfhautwurzel der Diffusität ausgesetzt und das Haar dünnt insgesamt aus. Wichtig beim diffusen Haarausfall ist, dass der Haarausfall nicht durch ein selbstständiges Krankheitsbild entsteht, sondern meist ein Symptom ist.
Häufige Gründe für diffusen Haarausfall:

  • Eine Stoffwechselerkrankung
  • Die Einnahme neuer Medikamente
  • Eine Essstörung und Bulimie
  • Die Mangelernährung
  • Infektionskrankheiten

Kreisrunden Haarausfall

Von dieser Art des Haarausfalls sind tatsächlich 70 bis 80 % der Betroffenen jünger als 40 Jahre alt. Der kreisrunde Haarausfall ist die zweithäufigste Ursache für die Reduktion des Haarvolumens und beginnt zunächst mit einer- oder mehreren kleineren kahlen Stellen, die sich im Verlauf der Zeit ausbreiten. Alleine in Deutschland sind 1,5 Millionen Menschen durch das Phänomen alopecia areata betroffen. Um den kreisrunden Haarausfall zu diagnostizieren, ist es wichtig, die Kopfhaut genauer zu untersuchen: Sind mehrere kahle Stellen und eine elfenbeinfarbene Kopfhaut erkennbar, können Sie sich sicher sein, dass eine eventuelle Betroffenheit nicht auszuschließen ist.

Weitere Arten des Haarausfalls

Für den Haarausfall sind nicht nur hormonelle oder genetische Einflüsse verantwortlich. Weitere Arten des Haarausfalls können auch Vernarbungen sein. Zu den Ursachen für vernarbende Haarausfälle zählen Verbrennungen, Verletzungen oder Verätzungen der Kopfhaut, bakterielle Infektionen, Pilzerkrankungen oder z. B. Autoimmunerkrankungen. Temporär können diese stressbedingt verschlechtert werden und großflächiger auftreten.
Weitere Symptome sind:

  • Rötungen der Kopfhaut
  • Juckreiz
  • Blasen-, Pustel- oder Schuppenbildung
  • Brennendes Gefühl oder Schmerzen auf der Kopfhaut

Diagnose: Wie kann ich feststellen, ob ich Haarausfall habe?

Um zu begutachten, ob Sie an Haarausfall leiden, ist es wichtig, dass Sie Ihre Kopfhaut und Ihre Haare beobachten.
Einen krankhaften Verlust Ihrer Haare können Sie ebenfalls durch die genauere Beobachtung feststellen. Befinden sich auf Ihrer Bürste und auf Ihrem Kamm mehr Haare als zuvor? Befinden sich mehr Haare auf Ihrer Kleidung oder auf Ihren Kissen? Falls Ihnen ein vermehrter Ausfall ersichtlich ist, sollten Sie dringend eine ärztliche Untersuchung in Betracht ziehen und eine Haaranalyse durchführen lassen.

Behandlung: Was kann ich gegen Haarausfall tun?

Grundsätzlich ist die Behandlung gegen Haarausfall für Frauen oftmals einfacher als für Männer, da diese meist genetisch zu Haarausfall veranlagt sind. Aus diesem Grund können sie das Haarwachstum und den Aufbau der gewöhnlichen Haarstruktur durch medizinisch getestete Produkte fördern. Eine gute Erfolgschance für die Regenerierung Ihres Haarwachstums und Ihrer Haardichte liefert beispielsweise das Produkt Priorin: Es liefert wichtige Nährstoffe für Haare und unterstützt das gesunde Haarwachstum sanft und effektiv.

Fazit:

Kraftlose, spröde und dünne Haare erzeugen einen ungesunden und eher kranken Eindruck. Daher kann man tatsächlich sagen, dass der Haarverlust auch eine mentale Belastung sein kann. Haare lassen sich auch als Idealbild der heutigen Gesellschaft bestimmen. Das gesellschaftliche Frauenbild ist mit voluminösem und kräftig glänzendem Haar gekennzeichnet. Im Gegensatz zu Männern ist ein kahler Kopf bzw. eine Glatze eher ungewöhnlich für Frauen. Daher leiden Frauen oft emotional intensiver als Männer unter dem Haarverlust. Doch auch Männer können mit psychischem Stress und einem sinkenden Selbstbewusstsein reagieren. Diese Seelenqual kann wiederrum Haarausfall verursachen, was zu einem dauerhaften Kreislauf führen kann. Daher ist es ausschlaggebend, diesen Zustand zu beenden und dagegen zu wirken.